5 P`s: So wirst du zur Marke

Hallo, liebe Leserin, lieber Leser,

die Konstante im Leben war schon immer die Veränderung, auch wenn viele Menschen Veränderungen nicht besonders mögen. In Zeiten der Digitalisierung unserer Business-Welt laufen Veränderungen zunehmend disruptiv ab. Es werden Geschäftszweige hinweggefegt und ganze Branchen umgewälzt.

Beispiel:

1998 entwickelte ein 18-Jähriger, Shawn Fanning, ein Software-Programm. Er wollte damit den Tausch von Musikdateien im MP3-Format erleichtern. Shawn gründete die Internet-Plattform Napster, die die Musikbranche komplett veränderte. 

Die Geschwindigkeit der Veränderungen

zwingt Unternehmer/innen ständig ihr Geschäft anzupassen und manchmal sogar neu zu erfinden. Das bedeutet, du brauchst einen Plan. Wenn du keinen hast, läufst du Gefahr, von denen, die einen haben, ausgebootet zu werden oder du setzt dich selbst Schach matt. In dieser Gemengelage stellt sich die Frage: „Was bietet denn heute noch Sicherheit?“

Die Flucht nach vorn als Weg

Wer ist die Schlüsselfigur im Unternehmen? Richtig: Du selbst! Deshalb musst du zur Marke werden. Und hier hilft die Idee von Daniel Priestley, der ein Fünf-Stufen-Programm konzipiert hat. Damit kann jeder Unternehmer/in zu einer „Person of Influence“ – ein KPI – werden. Das hat der gute Daniel übrigens selbst für sich umgesetzt und sensationellen Erfolg damit gefeiert. Er hat sich im Affenzahn als Berater im Londoner Markt etabliert, wofür andere sonst mindestens 10 Jahre brauchen. Wow!

Als Betriebswirtin bin ich gleich an KPI hängen geblieben, weil das in der BWL der „Key Performance Indicator“ – ein Benchmarker, ist. Also „Person of Influence“ ist als Analogie für mich gut zu merken.

Und was hat Daniel Priestley gemacht?

Er hat Gesicht gezeigt, ging in die Öffentlichkeit, um sich als Marke zu etablieren. Er rät Expertise und Autorität aufzubauen, denn ein sehr wichtiger Wert und Stabilitätsfaktor ist die Anzahl der Menschen, die dich kennen und die dir vertrauen. Woran wirst du zukünftig gemessen? An Ausstrahlungskraft und an deiner speziellen Art und Weise wie du Dinge angehst und löst. Zum Markenaufbau gehören die Entwicklung eigener Gedanken, Konzepte und Programme, die in spannende Geschichten verpackt an die Frau und den Mann gebracht werden.

Spannend! Das wollte ich genauer wissen!

Natürlich ist mir die Wichtigkeit einer klaren Positionierung bewusst. Als ich daran für „Frauen ins Rampenlicht“ gearbeitet hatte, wurde mir wieder mal klar, dass ich das nicht mal eben so fertig bekommen würde. Es ist ein Prozess aus lauter Ideen, die auch wieder verworfen oder weiter präzisiert werden. Ein Prozess an dem ich gefeilt hatte bis es passte und stimmig war.

Der Plan, das Fünf-Punkte-Programm von Daniel, besteht aus:

  • Pitch
  • Publikationen
  • cleverer Produktauswahl
  • klares Profil
  • Partnerschaften
Der Pitch, die emotionale, glasklare Botschaft!

Im Pitch bringst du in ein bis zwei Minuten glasklar die Einzigartigkeit, den Wert und die Fähigkeiten deines Angebotes rüber und weckst damit Neugier und Interesse. Er wird auch Elevator Pitch genannt, weil du deine Botschaft in der Kürze einer Fahrstuhlfahrt zwischen dem 1. und dem 5. Stockwerk unmissverständlich kommunizieren können solltest. Also knackig auf den Punkt. Die Kürze und Klarheit sind schon die hohe Kunst des verbalen Ausdrucks, mit der du Zuhörer in deinen Bann ziehst und Partnerschaften anbahnen kannst! Hier macht Übung den Meister.

3 Tipps zum Pitch:

  • Beginne mit deinem WARUM als Grund warum du das tust, was du tust.
  • Schneide deinen Pitch auf deine Nische zu!
  • Der Kundennutzen gehört in den Vordergrund
Publikationen: Echter Nutzen für deine Zielgruppe

Es bedeutet nicht immer gleich ein Buch schreiben zu müssen, obwohl es deine Expertise enorm hervorhebt. Auch Blogartikel, Videos oder Podcasts und Postings mit Mehrwert und Nutzen für deine Zielgruppe in der gewählten Nische erschaffen geistiges Eigentum und Autorität als „Key Person of Influence“. Online Content kann immer und überall gelesen werden. Eine gute Möglichkeit, dass deine Zielgruppe dich „kennenlernt“ ohne dich persönlich zu kennen. Sie lesen deine Infos, bleiben up-to-date und können dich als Experte in deiner Nische erkennen.

2 Tipps zu Publikationen:

  • Schreibe unterhaltend, leicht und amüsant, um dich für deine Zielgruppe attraktiv zu machen.
  • Gib dir Mühe und stecke Know-How rein, denn Interessenten merken meist schnell, wenn es so dahingeschrieben ist oder nur dünne Inhalte vermittelt.
Die clevere Produktauswahl

Grundsätzlich sind mehrere aufeinander aufbauende Produkte erfolgreicher als ein Einzelprodukt. Warum? Weil du sonst den gewonnenen Kunden nicht weiter begleiten kannst. Du hast mit einem Einzelprodukt kein Bestandskundengeschäft.

Geschenke erhalten die Freundschaft: Gib zunächst ein Freebie – ein kostenloses Produkt – an Interessenten ab. Starte so den Kontakt. Das schafft Vertrauen und du kommst in die Lage weitere wertvolle Infos und später Produkte und Dienstleistungen anbieten zu können.

Das meiste Geld wird gemacht, wenn du einen Mix aus Services und Produkten anbieten kannst, die sich ergänzen und den Wert für die Zielgruppe schrittweise erhöhen.

Tipp für die Produktauswahl

  • Freiberufler oder Freelancer, die auf Stundenbasis „Zeit gegen Geld“ tauschen, sollten über digitale Produkte nachdenken. Die sind einfach und schnell erstellt, können leicht in großer Anzahl abgegeben werden und eignen sich gut, um Ideen und Informationen zu verkaufen.
Dein Profil

Die voran gegangenen Punkte Pitch, Publikationen und clever gewählte Produkte zahlen auf dein Profil ein. Es geht darum, in deiner Nische oder Branche bekannt zu werden. Je beliebter du wirst desto mehr Vertrauen bringen dir Interessenten und Kunden entgegen. Sei leicht auffindbar im Netz und sichtbar für deine Zielgruppe.

Partnerschaften, um ins Handeln zu kommen

Idealerweise kooperierst du mit Personen, die selbst schon KPIs sind. Key Persons of Influence sind i.d.R. Menschen, die geschäftliche Beziehungen strukturiert und strategisch angehen. Eine gute Partnerschaft zeichnet dadurch aus, dass beide Seiten gleichermaßen profitieren. Wer nur seinen eigenen Vorteil sieht und abschöpfen will, verfolgt keine dauerhaft sinnvolle und tragende Kooperation.

Tipp zu Partnerschaften

  • Gehe produktive Partnerschaften ein, die sich gegenseitig befeuern, um in kürzerer Zeit außergewöhnliche Resultate gemeinsam zu erreichen.
Fazit

Einzelunternehmer brauchen Konzepte, um zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben und sich den Markt-Veränderungen anpassen zu können. Nicht gegen die Digitalisierung kämpfen, sondern sie sich zu nutzen zu machen ist der smarte Weg. Der 5-P-Plan von Daniel Priestley hat ihn selbst in kurzen 1,5 Jahren zum erfolgreichen Berater in London werden lassen und sein Unternehmen im Markt stark in die Aufmerksamkeit gerückt. Es ist ein Weg sich vom Wettbewerb zu differenzieren, sichtbar zu werden und sich selbst als Experte und Marke zu etablieren.

Mir gefällt der 5-Ps-Plan sehr gut. Deshalb arbeite ich gerade im neuen Projekt nach diesem Programm und sehe darin gegenüber unserer bisherige Arbeitsweise Potential noch etwas straffer und fokussierter vorzugehen.

Herzliche Grüße

Deine Ilka

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.